Preisentwicklung Düsseldorf

Preisentwicklung Düsseldorf

Düsseldorf wächst – und zwar gewaltig. Immer mehr Einwohner entscheiden sich für die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt als Wohnsitz. Und das hat viele gute Gründe. In internationalen Umfragen schneidet die Stadt immer wieder exzellent in Sachen Lebensqualität ab. Die Arbeitsmarktsituation ist gut, Shopping-Gelegenheiten gibt es jede Menge und der Freizeit- und Kulturwert ist extrem hoch. Mehr Menschen, das bedeutet auch eine hohe Nachfrage nach Wohnraum. Und das wiederum schlägt sich in den Preisen für Immobilien nieder.

Die Preise für Immobilien in Düsseldorf sind in den letzten Jahren geradezu explodiert. In Düsseldorf und Köln sind die Preise seit 2010 mehr als doppelt so stark gestiegen wie im deutschen Durchschnitt. Von 2015 auf 2016 ist das Transaktionsvolumen um ca. 40 Prozent gestiegen. Aber auffällig ist hier, dass die Anzahl der Kauffälle nicht im gleichen Maße zugelegt hat. Oder anders ausgedrückt: Das Angebot dünnt sich aus. Und das lässt nur einen Schluss zu: Düsseldorf ist ein teures Pflaster. Und es wird immer teurer. Allein in 2016 sind die Preise um ca. 8 Prozent gestiegen, und das nach bereits beeindruckenden 6,75 Prozent in den Jahren zuvor. Fallende Preise jedenfalls sucht man in der Rheinmetropole vergeblich.

Sehr gute Lagen

Wesentliche Preistreiber sind die extrem hohen Immobilienpreise in den besonders beliebten Stadtteilen. Dazu zählen zum Beispiel Oberkassel, Kaiserswerth und die Innenstadt. Und wer hier einmal zu Hause ist, möchte auch nur ungern wieder gehen. Die Neubausituation hat sich in den letzten Jahren etwas entspannt. Allerdings ist hier auffällig, dass die neuen Objekte mit sehr guter Ausstattung punkten – mit den entsprechenden Auswirkungen auf den Preis. Für Etagenwohnungen aus dem Bestand beträgt die Preisspanne zwischen 4.500 und 10.000 Euro pro Quadratmeter. Bestandshäuser werden ab 875.000 Euro angeboten. Neubauwohnungen kosten 6.000 Euro und aufwärts pro Quadratmeter. Und richtig tief in die Tasche muss man für Neubauhäuser bzw. Villen greifen: Hier sind Angebote ab 1,2 Millionen Euro keine Seltenheit.

Eigentumswohnungen: Preisentwicklung seit 2011

Im Jahr 2011 wurden Düsseldorfer Eigentumswohnungen mit 100 Quadratmetern im Durchschnitt für ca. 2.600 Euro pro Quadratmeter angeboten. Zum Vergleich: Der nordrhein-westfälische Schnitt liegt bei ca. 1.700 Euro und der gesamtdeutsche Schnitt bei ca. 2.150 Euro. Drei Jahre später war der durchschnittliche Quadratmeterpreis für diese Wohnungen auf ca. 3.720 Euro gestiegen. Auch hier der Vergleich: Nordrhein-Westfalen ca. 2.050 Euro, Deutschland ca. 2.750 Euro. 2016 wurden für eine 100-Quadratmeter-Immobilie ca. 4.250 Euro pro Quadratmeter aufgerufen, während der nordrhein-westfälische Schnitt noch bei ca. 2.400 Euro lag.

Häuser: Preisentwicklung seit 2011

Häuser mit 150 Quadratmetern wurden 2011 in Düsseldorf für ca. 2.550 Euro pro Quadratmeter angeboten (zum Vergleich: Nordrhein-Westfalen und Deutschland ca. 1.700 Euro). 2014 wurden für ähnliche Objekte ca. 3.250 Euro pro Quadratmeter verlangt. Im Vergleich dazu hat sich in Nordrhein-Westfalen (ca. 1.700 Euro) und in Deutschland (ca. 1.800 Euro) nur wenig getan. 2016 lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Düsseldorf bereits bei ca. 4.250 Euro. Und die Preise sind weiter im Steigen begriffen.

Tabelle/Grafik: Preisentwicklung von Häusern (150 Quadratmeter) / gerundete Schätzungen

Jahr Euro/Quadratmeter Düsseldorf Euro/Quadratmeter Deutschland
2011 2.550 1.700
2012 2.800 1.711
2013 3.000 1.740
2014 3.250 1.800
2015 3.550 1.850
2016 4.250 1.850

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