Preisentwicklung in Bonn

Preisentwicklung in Bonn

Bonn ist ein attraktiver Standort zum Wohnen und Arbeiten. Das schlägt sich natürlich auch in den Immobilienpreisen nieder. Und in der Verfügbarkeit von interessanten Objekten. Während die Quadratmeterpreise in den letzten Jahren stetig gestiegen sind, ist der Markt heute wie leergefegt.

Zur Preisentwicklung tragen ohne Zweifel die hohe Wohnqualität in Bonn und nicht zuletzt die internationale Atmosphäre der ehemaligen Bundeshauptstadt bei. Der Rhein bietet immer wieder schöne Ausblicke und das Siebengebirge liegt gleich ums Eck. Und Konzerne wie die Telekom sorgen für ein attraktives Arbeitsumfeld. Hinzu kommt, dass auch viele Menschen, die in Köln arbeiten, sich Bonn als Lebensmittelpunkt gewählt haben.

Darum sind die Preise gestiegen

Premium-Lagen wie Poppelsdorf, Südstadt und das Villenviertel in Bad Godesberg steigern die durchschnittlichen Immobilienpreise. Und Platz für Neubauten ist in der Innenstadt kaum verfügbar. Hinzu kommen noch die Niedrigzinszeit und die große Attraktivität von Eigentum – und schon erklärt sich der Anstieg der Immobilienpreise in den letzten Jahren.

Für das Jahr 2017 ist eine leichte Verflachung festzustellen. Während zum Beispiel in Köln für Neubauten ein Mehrpreis gegenüber dem letzten Jahr von 15 bis 19 Prozent zu kalkulieren ist, liegen die Preissteigerungen in Bonn bei „nur“ ein bis drei Prozent. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass das Preisniveau von Bonn schon in den letzten Jahren sehr herausfordernd war.

Preise auf hohem Niveau

Wie haben sich die Preise in den letzten Jahren entwickelt? Die Plattform wohnungsboerse.net hat einige Werte zusammengetragen. Für das Jahr 2017 liegt der durchschnittliche Immobilienpreis für ein Haus mit 150 Quadratmetern bei knapp über 3.200 Euro pro Quadratmeter. Das ist mehr als 30 Prozent teurer als der durchschnittliche Preis in Nordrhein-Westfalen (ca. 2.100 Euro) oder deutschlandweit (ca. 1.910 Euro).

Steiler Anstieg in Bonn seit 2011

Die Preise für Wohnhäuser in Bonn sind in den letzten Jahren deutlich stärker gestiegen als durchschnittlich im Bundesland oder deutschlandweit. 2011 bezahlte man für ein 150-Quadratmeter-Haus noch ca. 2.200 Euro pro Quadratmeter, während es landes- und bundesweit um die 1.700 Euro waren. Im Jahr 2014 lag der Preis in Bonn schon bei ca. 2.550 Euro pro Quadratmeter, während die Preise landes- und bundesweit nur um ca. 100 Euro angestiegen sind. Besonders groß war der Sprung auf dem Bonner Immobilienmarkt dann von 2014 auf 2015: von ca. 2.550 Euro auf rund 3.100 Euro pro Quadratmeter.

Ähnliche Anstiege lassen sich auch für 100- und 200-Quadratmeter-Häuser feststellen. Im ersteren Fall stieg der Preis von ca. 2.100 Euro pro Quadratmeter in 2011 auf ca. 2.600 Euro pro Quadratmeter in 2014.

Eigentumswohnungen

Auch für Eigentumswohnungen liegen interessante Werte vor. Für das Jahr 2017 wird mit einem durchschnittlichen Preis von rund 3.350 Euro pro Quadratmeter kalkuliert. Als Beispiel eine 60-Quadratmeter-Wohnung: Während der durchschnittliche Preis in Nordrhein-Westfalen bei ca. 1.700 Euro pro Quadratmeter liegt und deutschlandweit bei ca. 2.450 Euro, sind es in Bonn rund 2.850 Euro. Im Jahr 2011 wurden dafür noch ca. 1.350 Euro bezahlt – also innerhalb von sechs Jahren ein Anstieg um mehr als das Doppelte.

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